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Vorsteuerberichtigung Änderung der Verhältnisse

S.g. Herr Fritsch,

folgende Frage hat sich mir kürzlich beim Lernen gestellt.
Eine KG besitzt eine Immobilie, welche seit Jahren umsatzsteuerpflichtig vermietet wird. (Mieteinkünfte rund EUR 5.000 pro Monat netto). Nun wird bspw. im Juli 2020 das Objekt USt-Frei um EUR 2 Mio verkauft. Die Frage stellts ich jetzt, wie die unterjährig angefallenen Verwaltungsaufwendungen (zB Steuerberatung) umsatzsteuerlich behandelt werden. Muss ich spätestens in der Jahreserklärung einen Mischsatz ermitteln und die bereits in Abzug gebrachten Vorsteuern für die Verwaltungsaufwendungen aliquot rückzahlen? Oder kann hier argumentiert werden, dass es bis inkl. Juni keinen kausalen Zusammenhang mit dem umsatzsteuerfreien Verkauf gab? Wenn ich doch aufteilen muss, muss ich tatsächlich EUR 30.000 Mietumsätze den EUR 2 Mio Verkaufserlös gegenüberstellen? Dies würde ja einen nur sehr geringen Vorsteuerabzug bedeuten?

Besten Dank im Voraus für die eventuelle Beantwortung. Dieses Kursformat finde ich übrigens sehr interessant und genial!
Benjamin Wiesbauer

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