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Veranlagungsoption vs § 240 BAO

§ 240 BAO ist für jene Fälle, in denen, verkürzt, laut Abs 1 leg.cit. „zu Unrecht einbehaltene Beträge“ abgeführt wurden.
In der Klausur 04.04.18, 3.2.1. Beispiel g) wird § 240 BAO als Lösung angegeben.
Meines Erachtens ist aber in diesem Beispiel ja Abfuhrverpflichtete die Gesellschaft – unter Berücksichtigung des Beschlusses (Beschlussdatum) der Gewinnausschüttung idHv 1 Mio – und muss die Gesellschaft demenstsprechend (für den Empfänger der Kapitalerträge) gem § 95(2)1 lit a iVm (3)1 Satz 2 EStG die KESt abführen.
Frage: Wieso kommt hier aber (trotzdem!?) § 240 BAO zum Zug, zumal, meines Erachtens ja die KESt „zu Recht“ abgeführt wurde (aber eben nicht in der richtigen Höhe) – und müsste daher (die zu viel einbehaltene) KESt nicht über eine Veranlagung zurückgefordert werden?!
Bitte also um Ausführung, wann § 240 BAO greift – und wann zu veranlagen ist. Danke!

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