Einlage selbst erstelltes immaterielles Wirtschaftsgut

S.g. Herr Mag. Fritsch,

ich habe eine Frage zu Klausur AR 12.10.2016 E.3.1. d) Kurt. In diesem Bsp erstellt Kurs eine Software und legt diese dann in seinen Betrieb (Hausverwaltung) ein.
Ich verstehe nicht, warum ich ein selbst erstelltes immaterielles WG bei einer Einlage aktivieren darf (normalerweise gibt es hier doch ein Aktivierungsverbot in § 4 Abs 1 S5 EStG). Dann könnte ich dieses Aktivierungsverbot ja immer umgehen, in dem ich das selbst erstelltes imm. WG immer einlege. Ich verstehe den Sinn der Bestimmung in EStR Rz 2500 nicht, die besagt, dass unkörperliche Wirtschaftsgüter bei Einlage in das Betriebsvermögen eines Einzelunternehmers oder einer Mitunternehmerschaft, unabhängig davon, ob sie vor der Einlage vom Steuerpflichtigen entgeltlich erworben wurden oder nicht, stets nach den allgemein für Einlagen geltenden Bewertungsgrundsätzen zu aktivieren sind.
Könnten Sie dies vielleicht kurz erläutern?

Vielen herzlichen Dank!

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