Dreiecksgeschäft

Übungsbeispiele USt § 3 Lieferung, “Steuerschuld kraft verwendeter UID-Nummer”:
Kresimir handelt mit Chemikalien und Kunststoffen. Er bestellt Rohstoffe in Deutschland und lässt diese direkt zu seinem Produzenten nach Kroatien verschicken. Dabei verwendet er seine österreichische UID-Nummer.

Wäre dieses Beispiel ein Anwendungsfall für Art. 25 (Dreiecksgeschäft)? Vorschlag Lösung:
§ 3 (8): bewegte Lieferung in DE, igE in HR (Art. 3 (8) S1) und igE in AT (Art. 3 (8) S2)
Art. 25 (2): igE in AT gilt als besteuert
Art. 25 (3): igE in HR ist steuerfrei für Kresimir, Steuerschuld wird gem. Art. 25 (5) von kroatischem Empfänger geschuldet
Art. 25 (6): Kresimir nimmt Erwerb in ZM mit Hinweis auf Dreiecksgeschäft auf.

1 Gedanke zu „Dreiecksgeschäft“

  1. Nein, weil Kresimir die Rohstoffe nicht an seinen Produzenten verkauft, sondern nur von diesem verarbeiten lässt. Sie gehören nach wie vor ihm.

    LG

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