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Lieber Herr Mag. Fritsch!

Folgende Fragen meinerseits:

1. Können Sie Art 6 Abs 2 Z 4 erklären? Es steht, dass der igE steuerfrei ist, wenn –und so verstehe ich es– er verwendet wird zur Ausführung steuerfreier Umsätze. Nach meinem Verständnis fällt eine igL darunter, die steuerfrei ist, somit müsste aber jeder igE steuerfrei sein. Mit den UstR komme ich leider auch nicht weiter. Sie haben bei der letzten Klausur (9.11.) auch eine entsprechende Anmerkung verfasst (Bsp 1.4)

2. EU Ausländer liefert eine Einbauküche an einen österr. Unternehmer für seine VuV.
Inland: Stellt diese Einbauküche eine Werklieferung gem §3(4) dar? Dann wäre Lieferort in Ö gem §3(7).
Binnenmarkt: es liegt ein igE vor (vorübergehende Verwendung) gem Art 1 Abs 3 Z 1 lit a auf Käuferseite und eine igL auf Verkäuferseite? Berechtigt den österreichischen Unternehmer zum VSt–Abzug, wenn er kein Kleinunternehmer ist?
Ist eine Einbauküche ein Grundstück iSd Art 13b lit d DVO?

3. Reihengeschäft Schwede – Ital –Deutscher –Österreicher und S liefert direkt an Ö. Dann liefert bspw der Italiener an den Deutschen gem §3(7) ruhend in Ö und es kommt zur Haftung nach §27(4). Die Haftung gilt dann für den Deutschen in Deutschland oder Ö?

4. FinStrG Klausur 16.10.2018 Herr Sorger: laut Lösung kann er vom Versuch zurücktreten. Laut Diskussionsbeispiel „noch mal Glück gehabt“ (stellt für mich dasselbe Bsp dar) ist aber kein Rücktritt möglich. Bitte um Aufklärung.

Vielen Dank vorab!

Lg Florian Gaich

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