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(Quoten)schenkung statt Zusammenschluss

Fall:
Eine Mutter ist Einzelunternehmerin (§4 (3) Ermittler) und will sich mit der Tochter (Privatperson) zu einer OG (§4 (3) Ermittler) zusammenschließen. Die Form der Zusammenschlusses ist soweit verständlich. In der Literatur habe ich einen kurzen Satz der Alternative der Quotenschenkung an die Tochter gefunden, leider jedoch keine Ausführungen. Handelt es sich dabei um eine alternative zum Zusammenschluss? Kann die Mutter der Tochter einen Anteil an Ihrem Unternehmen und somit auch an den vorhandenen stillen Reserven schenken und somit einer (eventuell) aufwendigen Umgründung entgehen? Neben der Meldung gemäß §121a BAO trifft die beiden eine weitere Meldungspflicht?

Das Umgründungssteuerrecht ist (wenn ich es richtig verstanden habe) nur deswegen notwendig weil gemäß § 6 EstG dabei ein Tausch und somit eine Anschaffung und eine Veräußerung vorliegt. Dadurch löst sich USt aus und stR werden aufgedeckt und müssen versteuert werden. Kann dies mittels Schenkungen (vor allem bei familienzugehörigkeit interessant) gelöst werden? Oder löse ich durch die Schenkung einen Eigenverbrauchtatbestand iSd UstG aus und habe erst wieder die Probleme wie bei einem normalen Anteilstausch?